MOPO Staffellauf 2019

Leichtes Bauchkribbeln und Aufregung kurz vor dem Start beim diesjährigen MOPO Staffellauf im Stadtpark. Der Bass der Musik hämmert über alle TeilnehmerIn in den verschiedenen Wechselblöcken hinweg.

Hält mein Knie?

Diese Frage stelle ich mir, während ich mit einer großen Anzahl von motivieren und gut gelaunten Leuten eng beieinander in meinem Wechselbox beim diesjährigen Mopo Staffellauf im Stadtpark stehe. Ich warte auf meinen Vorläufer Gero. Der hatte mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich erneut Lust und Zeit habe in seiner Staffel mitzumachen.

Lust und Zeit: auf jeden Fall!

Seitdem ich ab Ende März mit Knie Problemen zu tun hatte und eine Laufpause eingelegt habe, ist dies nun der erste richtige Lauf mit Zeitmessung in diesem Jahr. Ich gebe zu, obwohl es „nur“ 5 km sind, bin ich aufgeregt. Die Leute und die gute Stimmung um mich herum sorgen dafür, dass ich total Lust auf den Lauf habe. Ich bin viel zu früh am Wechselpunkt und meine Aufregung auf den Lauf wird immer größer.

Dann sehe ich Gero auf dem großen Bildschirm, der die letzten Meter vor dem Ziel anzeigt und wenige Momente später auf mich zulaufen. Ich übernehme den Staffelstab und laufe los. Mein Plan, ruhig und locker laufen, funktioniert nicht. Der erste km ist viel zu schnell und ich habe ein deja vu, den genau das gleiche ist mir in Jahr zuvor auch passiert 😀

Vermutlich hängt das auch damit zusammen, dass meine Teamkollegen Flo, Maximilian und Gero allesamt richtig schnell unterwegs waren. Obwohl vorab alle meinten, dass sie dieses Jahr nicht so schnell wie letztes Jahr sind wg. Verletzung etc.

Doch zurück zum Lauf, dass Wetter war genau richtig und ich bin begeistert von den teilweise sehr motivierten Streckenposten, die einen anfeuern. Da sieht man mal darüber hinweg, dass das km 1 Schild erst 100m später kommt.

Am Ende macht sich der schnelle Start und das fehlende Training bei mir bemerkbar. Die Beine werden immer schwerer, aber es geht um das Team, also werden alle Kräfte mobilisiert. Die letzten 800m zwischen den verschiedenen Firmenzelte und den Team Kollegen vorbei, genieße ich die tolle Stimmung der Zuschauer. Ich übergebe den Staffelstab an Eva, die sich sofort auf den Weg macht. Ich bin total erledigt, die Pumpe rast aber ich bin super Glücklich.

Keine Probleme mit dem Knie. Yes!

Das ist ein gutes Gefühl nach der langen Pause und den wenigen „Test- Läufen“. Am Ende lief es besser als erwartet und ich bleibe knapp unter 24 Minuten.
Überglücklich gehe ich zu meinen Team Kollegen und wir laufen wenig später gemeinsam mit Eva ins Ziel ein.

Ein schöner Abend, mit einem super Team und für mich der Kickoff zurück zum Beschwerdefreien Laufen.

Am Ende waren wir als Team mit 1:49:48 h ca. 5 Minuten schneller als im Vorjahr und haben mit unserer Leistung den 26. Platz in der Gesamt- und den 10. Platz in der Mixed-Team Wertung erreicht. Lieben Dank an Gero und den Rest des Teams für den tollen Abend!

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