Header-Great10K 2018 Berlin Wettkampf

Great10K

Für einen 10km Wettkampf extra nach Berlin fahren? Normalerweise mache ich das nicht, doch der Termin passte perfekt in meine Vorbereitung für den Herbstmarathon und alle die ich gefragt habe, waren vom Great10k begeistert. Also ging es Sonntag früh mit der Bahn nach Berlin.

Netterweise hatte ein Freund meine Startnummer am Samstag für mich abgeholt. Praktischerweise wohnt er nicht weit vom Start- und Zielbereich. Das Wetter war morgens schon ein Traum und Dank Social Media kam es zu einem spontanen netten Treffen mit Marc und den Adidasrunnern Berlin.

Positive Gedanken

Je näher der Start um 12 Uhr Mittag rückte, umso angespannter wurde ich. High Noon! Für mich im wahrsten Sinne des Wortes. Denn in meinem im Hinterkopf spukte mir immer mein eigenes Wunschziel herum: Eine gute Zeit zu laufen. Also galt es ruhig durchzuatmen und dem Kopf und Körper die letzten positiven Gedanken zu senden.

Bevor es richtig los gehen sollte, war ich erstaunt, wie viele Leute um mich herum versammelt waren. Irgendwie war mir das Ausmaß der Veranstaltung wohl nicht ganz klar gewesen. Denn „Deutschlands schnellster Zehner“, wie der Great10k genannt wird, lockt neben Profis wie Alina Reh oder Arne Garbius auch viele Freizeit LäuferInnen an, die sich auf der Distanz von 10 km messen, verbessern oder zum ersten mal die Distanz meistern wollen.

Nach dem Startschuss wuselten alle los, die Sonne schien uns ins Gesicht und hatte gleichzeitig viele Berliner als Zuschauer an die Strecke gelockt.

Great10K-Streckenkarte-2018
Schnelle Strecke in Berlin beim Great10k

Marathon Feeling beim Great10K

Als ich kurz vor km 4 an der Siegessäule entlang lief, holten mich die positiven Erinnerungen an den Berlin Marathon vom Vorjahr ein. Das gab mir zusätzliche Energie, die ich versuchte für meinen Lauf zu nutzen. Ein persönliches Highlight der Strecke war für mich der Lauf durch den Berliner Zoo. Auch wenn dieser Abschnitt aufgrund der engen Wege und den vielen Gästen nicht so einfach zu meistern war, hatte er trotzdem seinen ganz besonderen Charme.

Die zweite Hälfte der Strecke hieß es dran bleiben und das Tempo konstant beizubehalten. Das klappte einigermaßen und der Cheerpoint 800m vor dem Ziel sorgte noch mal für eine zusätzliche Portion Kraft. Im Ziel dann die freudige Erkenntnis: Meinen Wunsch unter 40 Minuten zu laufen habe ich mir selbst erfüllt!

Zwei Wochen vor dem Start beim Herbst Marathon ist das Ergebnis ein super Motivations-Schub!

Finisher-Medaille-Great10K-2018
Go get it!

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