Testbericht Maurten Drink Mix

(Werbung|Produkttest)

Vor einiger Zeit bekam ich eine Nachricht aus Schweden von Thiemo, der für Maurten arbeitet. Er fragte mich, ob ich Interesse hätte Ihr neues Sportgetränk „Drink Mix“ zu testen.

Im Laufe des letzen Jahres habe ich schon viel von dem Getränk im Rahmen des Breaking2 Projekts in Monza und in verschiedenen Fachzeitschriften gelesen. Neben den Breaking2 Projekt wurde das Getränk u.a. auch durch die Erfolge vieler bekannter Marathonläufer/Innen wie z. B. Rose Chelimo, Eliud Kipchoge oder Wilson Kipsang in dem Jahr bekannt. Gerade für Ausdauersportler scheint das Getränk eine wirkliche Innovation zu sein. Und da auch ich mich hin und wieder mit dem Thema Energiegewinnung und Verträglichkeit während eines Marathons beschäftigt habe, war ich natürlich sehr gespannt auf das Getränk von Maurten. Ich sagte zu und kurze Zeit später erreichte mich ein kleines Päckchen mit einigen Proben aus Schweden.

Die Drinks und was ist das besondere daran?

Laut Hersteller enthält der Drink, aufgelöst in Wasser, wesentlich mehr Kohlenhydrate als vergleichbare Sportgetränke. Die Kohlehydrate werden, dank der neuen Technologie von Maurten, in ein Hydrogel eingekapselt sobald Sie mit Magensäure in Kontakt kommt und vom Magen und Körper besser aufgenommen als andere Getränke. Ich selbst habe einen unempfindlichen Magen, jedoch weiß ich von Freunden, dass Gels oder Getränke auch ziemlich auf den Magen schlagen können. Und das ist gerade während eines Wettkamps wirklich nicht cool…

Durch die Hydrogel- Technologie gelangt das Getränk anschließend beschwerdefrei in den Darm, wo Wasser, Salz und die Kohlenhydrate absorbiert und zur Energiegewinnung bereitgestellt werden.

Die Drinks werden aktuell in zwei unterschiedlichen Versionen vom Hersteller Maurten angeboten. Dem Drink Mix 160 und Drink Mix 320. Beide werden jeweils in 500ml Wasser aufgelöst.

Der Unterschied:

  • Der Drink Mix 160 enthält 40g Kohlenhydrate pro Portion.
  • Der Drink Mix 320 enthält sogar 80g Kohlenhydrate pro Portion und damit die doppelte Menge an Kohlenhydrate.

Ein wahres „Kohlenhydrat- Wunder“ im Vergleich zu anderen Getränken, vor allem wenn man bedenkt, dass der Körper pro Stundenur eine gewisse Anzahl an Kohlenhydrate aufnehmen kann, die je nach Person variiert und zwischen 60-100g liegt.

In beiden sind keine Säuren, Geschmacks- oder Farbzusätze, sowie Konservierungsmittel enthalten. Dies ist auch einer der Gründe, warum die Drinks magenfreundlicher sind als andere Getränke oder Gels.

Auch die Liste der Inhaltsstoffe ist überschaubar:

Maltodextrion, Fruktose, Pektin, Natrium Algin und Natriumchlorid. Das ist alles.

Genug von der Theorie, ich wollte mir selbst ein Bild von dem Drink machen und das natürlich bei einem ausgedehnten Lauf.

Let’s mix it!

Also ab in die Küche! Die Drinks kommen in kleinen Einzelbeuteln, die in 500ml Wasser aufgelöst werden. Einzige Besonderheit: Das Wasser sollte einen Kalziumgehalt von weniger als 40mg/l haben.

Nach dem hinzufügen in das Wasser muss sich der Inhalt vollständig auflösen.

Testlauf

Für meinen Test nahm ich mir einen langen Lauf vor und wählte den Drink Mix 160. Das sollte für meinen ersten Test reichen.

Mein Eindruck:

Das Pulver löst sich relativ gut in den 500ml Wasser auf. Ein paar Mal hin und her schütteln, dann hat sich alles aufgelöst.

Geschmack:

Da keine Geschmackszusätze enthalten sind, kann man hier keine Geschmacksexplosion erwarten, aber auch keine unangenehmen Überraschungen. Im Gegensatz zu anderen Gels ist der Drink Mix nicht süß. Das ganze schmeckt eigentlich nur nach Wasser, jedoch durch das Gel am Anfang etwas ungewohnt.

Fazit:

Nach dem ersten Testlauf konnte ich nun noch keine Verbesserung meiner Leistung feststellen, aber das ist auch etwas zu früh. Ich werde den Drink bestimmt noch ein paar Mal beim Training ausprobieren und sehen, wie ich vergleich zu anderen Gels damit zurecht komme.

Für alle, die mit den bisherigen Gels oder Sportgetränken beim Wettkampf Probleme haben, könnte dies aber eine interessante Alternative sein.

Habt Ihr den „Drink Mix“ schon getestet? Ich freue mich auf Eure Erfahrungen damit oder weitere Gel- Empfehlungen als Kommentar!

 

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4 Comments

  1. Hey Sven, danke für den sehr informativen und ausführlichen Bericht. Auch ich durfte Maurten bereits testen und muss sagen, dass ich für mich nicht feststellen konnte, dass es mich leistungsfähiger laufen lässt. Weiterhin bevorzuge ich Gels mit Geschmack. Das hat mir hier etwas gefehlt, ist aber für die Wirkung natürlich nebensächlich. Bin gespannt, was Dein Langzeittest zeigen wird. VG, Bianca

    1. Hey Bianca,
      lieben Dank für dein Feedback. Der fehlende Geschmack ist natürlich ein berechtigter Punkt 🙂 Ich werde abwarten und bin selbst neugierig, wie mir der Drink Mix in den kommenden Wochen beim Training gefällt. Ich halte dich / euch natürlich informiert.
      Vg, Sven

  2. Habs auch getest und fand es sowohl wirklich magenfreundlich und mit sehr direkter Wirkung (besser als Gel) jedoch nicht sehr anhaltend, man muss also sehr regelmäßig trinken. Was mich zu meiner Frage bringt: wie würdest du das in einem Wettkampf transportieren?!

    1. Hey Torsten,

      vielen Dank für dein Feedback zum Drinkmix!
      Bei einem Marathon-Wettkampf würde ich vermutlich die Möglichkeit für die Eigenverpflegung nutzen. Zwar werden dann 5-6 Flaschen benötigt, aber das wäre eine Möglichkeit, um in Regelmäßigen Abständen den Drinkmix zuzuführen. Eine Trinkflasche über die gesamte Zeit beim Wettkampf in der Hand zu halten und zu tragen ist für mich keine Option. Dafür sind die 500ml dann doch zu schwer und unhandlich.

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