Intervalle

Vermutlich geht es dir genau so wie mir, als ich das erste mal über das Wort Intervalle gestolpert bin. „Was ist das und wofür ist das gut?“

Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein Wechsel von Belastungs- und Erholungsphase beim Lauftraining. Ziel ist es, dass du deinen Körper an die Grenzen bringst, ihn dann etwas Ruhe gönnst und nach einer kurzen Zeit oder Distanz erneut forderst. Dies führt zu einer Verbesserung und Steigerung deiner Laufgeschwindigkeit. Du wirst also schneller 🙂

Du wirst es am Anfang vermutlich nicht so super finden, weil es wirklich anstrengend ist. Manche nennen es „Hassliebe“, doch dein Körper wird sich nach kurzer Zeit daran gewöhnen und deine Leistungsfähigkeit wird sich steigern. Wichtig ist, dass du nach diesem intensivem Training deinem Körper ausreichend Zeit zur Erholung gibst und nicht direkt am nächsten Tag wieder eine harte Laufeinheit absolvierst.

Je nach Plan und Ziel stehen vermutlich:

  • 5x 4 Minuten und 4min Erholung oder
  • 10x 400m mit 200m Erholung oder
  • 10x 800m mit 400m Erholung oder
  • 3x 2.000m mit … Erholung

oder ähnliches auf deinem Plan.

Übersetzt bedeutet das, dass du z.B. 10 Mal 400m in voller Belastung (also schnell) laufen sollst, dazwischen erfolgt immer die Erholungsphase, um wieder zu Atem zu kommen und deinen Puls wieder in den normalen Bereich sinken zu lassen.

Fang entspannt an, laufe nicht gleich die erste Einheit mit 100 Prozent. Da kommen noch einige Wiederholungen 😉.
Ziel sollte sein, dass du alle Intervall-Phasen immer gleich schnell läufst (oder sogar am Ende schneller wirst). Das musste ich auch erstmal lernen, aber nach kurzer Zeit entwickelt man ein gutes Gespür dafür.

Im Idealfall hast du ein Leichtathletik -Stadion mit einer Tartanbahn in der Nähe. Der weichere Untergrund ist super und häufig wird von Ideal-Bedingungen gesprochen. Meist kann man auch als Externer die Bahn nutzen, wenn man nicht gerade beim Wettkampf oder Training des örtlichen Vereins stört.

Hast du keine Tartanbahn in deiner Nähe, kannst du auch gut andere Wege in deiner Wohngegend nutzen. Mit Google Maps lassen sich Abschnitte errechnen, die du ideal für dein Training nutzen kannst.

Ich hoffe, dass ich dir die Scheu vor dem Intervall-Training nehmen konnte. Probier es doch einfach mal aus und lass mich wissen, wie es bei dir gelaufen ist.

 

 

 

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